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12/25: TMC – Gedankensplitter: Soziale Strukturen
In Sorge um den deutschen Staat, um die bestehende demokratische Grundordnung und um das tagtägliche, respektvolle Miteinander möchten wir mit diesem “Gedankensplitter” einen Blick auf die sozialen Strukturen werfen:
Daß soziale Strukturen aus dem sozialistischen Gedankengut entstanden sind, ist zweifelsohne eine der prägenden Errungenschaften der Neuzeit: es ist schon beachtenswert, daß selbst ein “alter Haudegen”, wie Bismarck in der sozialen Grundsicherung der Arbeiter etwas Positives sah. Der Gedankenansatz wurde durch K. Marx und F. Engels weiterentwickelt und auch geographisch weiterverbreitet und ist heute – selbst in den ausgeprägtesten Demokratien – nicht mehr wegzudenken.
Die Konsequenz war, daß der Staat sich “um alles” kümmert (“von der Wiege bis zur Bahre”) – dies jedoch nicht nur aus sozialen Gründen, sondern auch als Selbstschutz des Beamtentums: Habe ich als Beamter viel zu tun, werde ich nicht versetzt oder gar entlassen…
Damit ist ein “circulus vitiosus” (also ein Teufelskreis) in Gang gesetzt worden, der sich selbst ernährt und sich sogar beschleunigt: der Sozialstaat wird immer größer und gewaltiger von den geldlichen Beträgen her, der eine immer größere Anzahl an Beamten bedingt, die dieses System am Laufen halten müssen…
Also wird es auch weniger (staatlichen) Widerstand gegenüber stets höheren Ansprüchen und Forderungen seitens der Bürger geben und die Bürger werden sehr schnell lernen, stets die rechte Hand aufzuhalten und zu fordern, fordern, fordern…
Die notwendige Folgerung besteht darin, daß der Sozial-Staat immer größer und teurer wird – sozial bedingte Forderungen werden immer umfangreicher und vielfältiger – solange, bis die Sozialkosten größer als die Einnahmen des Staates sind und der Staat insolvent wird.
Das wäre dann das Ende des Sozialstaates.
Wichtig ist noch folgender Gedanke auf dem Weg zum totalitären Sozialstaat: Der einzelne Bürger sollte und muß sich darüber im Klaren sein, daß auf dem Weg zum “sozial-sozialistischen Paradies” eine individuelle Entmündigung des Bürgers einherschreitet: der Anteil an Eigen- und Selbstverantwortung der Bürger wird systemimmanent stets kleiner!
Dem gegenüber steht der Staat, der “es ja den Bürgern recht machen wolle und weiß, wie es am besten geht” – in seiner “Fürsorge” gegenüber und für die Bürger weiß der Staat exakt und genau, wie der Bürger sich zu verhalten hat.
Und das wäre dann die Wiederbelebung des Sozialstaates.
Wie kommt man aus diesem “Teufelskreis” wieder heraus – oder besser garnicht hinein: die individuelle Leistung muß sich wieder lohnen, der individuelle Erfolg muß gefeiert werden und der Staat muß einsehen, daß er nur “der Diener der Bürger” und nicht deren “Vordenker” bzw. “Vormund” ist.
THINK !
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants
