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02 / 2026 Künftige Herausforderungen (2): “Controller”
Die neuesten Entwicklungen zeigen sehr deutlich, daß in den künftigen Unternehmens-Organisationen neben den Menschen immer mehr Platz für die KI (Künstliche Intelligenz) und für (humanoide) Roboter eingeräumt wird.
Dieses “Dreigestirn” wird die Organisations-Struktur, werden die Unternehmens-internen aber auch die -externen Abläufe maßgeblich verändern und inhaltlich neu definieren.
Die derzeitigen Hauptaufgaben des Controllers bestehen in der nationalen (standortbezogenen) Monats- und Jahresplanung, in der Darstellung des Ist- Zahlenwerkes nebst den Abweichungen zum Plan-Zahlungswerkes, bis hin zur Analyse der Gründe der jeweiligen positiven und negativen Abweichungen. Darüber hinaus kann die Aufgabe eines Controllers darin bestehen, daß er beispielsweise neben der Abweichungsanalyse konkrete Empfehlungen ausarbeitet, wie die Deviationen, die einen negativen Einfluß auf das geplante Zahlenergebnis haben, zu verringern sind oder am besten ganz vermieden werden können.
Um die notwendige Unabhängigkeit und Distanz vom Finanz- und Rechnungswesen zu haben, berichtet der Controller meist direkt an die Geschäftsführung.
Der Controller arbeitet mit bereits im Unternehmen vorhandenen Zahlen und Daten, wobei die primäre Controller-Tätigkeit in einer Analyse des Zahlenmaterials besteht.
Oft werden regional oder geographisch die landesspezifischen Daten zusätzlich zusammengeführt, um den international-tätigen Managern ein zusätzliches, regionales Bild zu vermitteln.
Darüber hinaus ist es – insbesondere für die Geschäftsführung – stets hilfreich, wenn der Controller neben der unternehmensinternen Datenanalyse eine unternehmensexterne Analyse mit den relevantesten Wettbewerbern erstellt, um eine Indikation zu erhalten, wo und mit welchen Produkten bzw. Dienstleistungen der Konkurrent besser oder schlechter ist.
Somit besteht die primäre Aufgabe des Controllings darin, ein verlässliches Zahlenmaterial aufgrund von unternehmensinternen und -externen Daten zu schaffen, wobei auf dieser Basis gezielte Maßnahmen von der Geschäftsführung veranlasst und von den jeweiligen Funktionsinhabern implementiert und durchgeführt werden.
Gerade in diesem Bereich ist der Einsatz von Systemen basierend auf der Künstlichen Intelligenz logisch, hilfreich und verlässlich:
o logisch, da der Controller sich durch ein recht komplexes Zahlenmaterial durcharbeiten muß, das sich auch noch in unterschiedlichen Währungen, verschiedenartigen Buchungsregeln und national-spezifischen Richtlinien darstellt
o hilfreich, da die Arbeitsgeschwindigkeit der KI im Vergleich von der eines Controllers bedeutend größer und die Fehlerquote des produzierten Zahlenmaterials fast gegen Null geht
o verlässlich, da das Meldewesen an staatliche (Regierungs-) Stellen von Land zu Land, von Zeitpunkt zu Zeitpunkt und von Inhalt zu Inhalt unterschiedlich, komplex und zeitaufwändig ist
Der Vorteil eines KI-basierten und -gesteuerten Controllingsystem liegt damit auf der Hand: KI macht keinen Urlaub, wird nicht krank und läuft 24 Stunden am Tag- muß jedoch, da sensible Daten ver- und bearbeitet werden, vor Cyberangriffen zu 100% geschützt werden.
Die produzierte Zahlen- und Datenflut gilt es jedoch, durch einen qualifizierten und erfahrenen Controller kritisch zu analysieren und letztlich auf die jeweilige Zielperson anzupassen.
Konsequenterweise werden große Controlling-Abteilungen der Vergangenheit angehören und digital-affine Controller – auf der Basis von KI-basierten Recherchen – das Sagen haben, die Branchen- und Wettbewerbs-Analysen durchführen, um so der Geschäftsführung das notwendige Datenmaterial an die Hand zu geben, um das jeweilige Unternehmen langfristig-profitabel managen zu können.
Februar 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants
