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06 / 2026 Künftige Herausforderungen (8): “Logistikmanager”
Die neuesten Entwicklungen zeigen sehr deutlich, daß in den künftigen Unternehmens-Organisationen neben den Menschen immer mehr Platz für die KI (Künstliche Intelligenz) und für (humanoide) Roboter eingeräumt wird.
Dieses “Dreigestirn” wird die Organisations-Struktur, werden die Unternehmens-internen aber auch die -externen Abläufe maßgeblich verändern und inhaltlich neu definieren.
Während die Aufgaben eines Logistik-Managers klar und eindeutig definiert waren, wird es in diesem Verantwortung-Bereich die gewaltigsten Verschiebungen geben – neben dem “Menschen” treten sowohl die “KI” als auch der “humanoide Roboter” in Erscheinung und bereichern den Bereich der Logistik:
o der “nicht geforderte blue-colour-Arbeiter”, der stets die gleichen Handgriffe vollzieht, wird durch Roboter ersetzt
o die sich permanent wiederholende Tätigkeiten werden durch selbstständig-agierende, KI-gesteuerte Roboter erbracht
o Humanoide Roboter lösen selbst komplexe Problemstellungen, wenn diese schon mal gelöst worden sind
o der Logistik-Bereich arbeitet 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr, dies ohne Urlaub und ohne Krankheit, wobei – rein prioritätsmäßig – der Mensch sich nach der Maschine und nicht die Maschine sich nach dem Menschen richten muß
o die KI entscheidet letztlich, welches Produktionsverfahren ganz oder teilweise zum Zwecke optimaler Zielerreichung eingesetzt werden muß
o im Bereich Logistik vollzieht sich der elementarste Wandel durch den effizient-arbeitenden Gleichklang von Menschen, Roboter und KI: jeder Part erbringt für sich isoliert, aber in harmonischer Abstimmung zu- und miteinander eine optimale Leistung und dies ohne künstliche Unterbrechung
Um dieses optimale Ziel in jedem Unternehmen zu erreichen, gilt es, eine permanente Abstimmung und Harmonisierung der 3 Grundfaktoren zu bewirken. Überall dort, wo ein Faktor weniger optimal arbeitet, wird er duch einen anderen Faktor partiell oder in toto ersetzt – getrieben duch das optimale Ziel, die effizientesten Produktionsverfahren einzusetzen.
Das ultimative Ziel besteht in einem sich stets verbessernden Optimierungs-Prozeß, wobei das “Optimum Optimorum” nie erreicht werden kann, wobei wir an einem interessanten Punkt angekommen wären: “Wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen” – diese Aussage stammt aus Goethe’s “Faust” und verkündet die Erlösungsformel. Die Aussage implementiert, daß das lebenslange Lernen und Bemühen für den Menschen von elementarer Bedeutung ist.
Doch verlassen wir die “philosophischen Sphären” und konzentrieren uns auf die betrieblichen Ergebnisse:
Der Logistiker muß sich um die optimalen Lager-Bestände zur Aufrechterhaltung der Produktion, um die fristgerechten Halb- bzw. Fertigwaren-Bestände, um den vereinbarten Waren-Transport hin zum Kunden kümmern: Kurz, er ist dafür verantwortlich, daß der mit dem Kunden abgeschlossene Vertrag seine Erfüllung findet.
Hierbei greift der “Logistik-Mensch” bereitwillig auf die Unterstützung der “Logistik-KI” und auch auf die Hilfestellungen des “Logistik-Roboter” zurück und wir feststellen, daß seine beiden Partner – nämlich die KI und der Roboter – absolut zuverlässige Faktoren im Laufe des komplizierten Produktionsprozesses sind. Parallel zur physischen Leistungserstellung werden relevante Kennzahlen erhoben, um bereits im Vorfeld eventuell-auftretende Störungen bzw. Beeinträchtigungen zu vermeiden.
Juni 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants
