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TMC – Denkanstoß: Karriere
„Der hat aber Karriere gemacht!“ „Die hat aber Erfolg gehabt!“ das sind typische Äußerungen, die Bewunderung, die Achtung für eine dritte Person zum Ausdruck bringen.
Die Karriere ist die „Überholspur“ der normalen beruflichen Tätigkeit, der normalen tagtäglichen Routine. Karriere ist die sichtbare Belohnung für eine außerordentliche Anstrengung, die man bewußt oder unbewußt erbracht hat.
Doch ist Karriere nicht die Erfüllung einer Erwartungshaltung. Die Logik: „Wenn ich mich anstrenge, dann mache ich auch Karriere“ führt nicht automatisch zum Ziel – da gehört schon mehr dazu: Karriere setzt ein Umfeld voraus, wo sich besondere Anstrengung erwartet, lohnt und auch goutiert wird. Das Umfeld muß so geschaffen sein, daß außerordentliche Anstrengungen nicht nur erwartet, sondern auch belohnt werden: schneller, weiter, besser sind die sichtbaren Steigerungen von schnell, weit und gut.
Das Leben, das Streben nach dem Komparativ ist der Motor für eine Karriere, wobei als typische Voraussetzungen für eine Karriere Vokabeln, wie Elternhaus, Studium, Fleiß fallen. Es geht leicht von den Lippen, daß ein wohl-situiertes Elternhaus eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Karriere ist – jedoch werden die – trotz eines „guten Elternhauses“ – gescheiterten Existenzen vergessen, die die gebotenen Chancen nicht wahrgenommen haben. Oder aber man bleibt „ein ewiger Student“, weil man sich nicht dem Prüfungs-Stress stellen will.
Karriere hängt zum großen Teil davon ab, daß man einen Ehrgeiz entwickelt, „etwas zu erreichen“, weil man nicht auf die Eingebung, den glücklichen Moment, den Zufall warten will, sondern sein Glück in die eigenen Hände nehmen möchte. Man weiß, daß „blood, sweat and tears“ vor einem liegen, aber man stellt sich darauf ein und beißt die Zähne zusammen. Welch tolles Gefühl, wenn man dann erfolgreich ist und das Ziel erreicht hat!
Oktober 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants
