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No.40: General Manager (m/w/d) – Standort: USA
Das Unternehmen:
Unser Mandant wurde 1860 als ein Produktionsunternehmen für Raffinierstahl gegründet und permanent weiterentwickelt. Heutzutage ist das Unternehmen in den Segmenten
o Special Steels Vollsortiment und Anarbeitung von Spezialstählen (Distributor)
o Coating & Hardening Wärmebehandlung und Beschichtung von Spezialstählen
o Casting Products Engineering und Anarbeitung von komplexen Metallformteilen
aktiv und ist – neben den Gesellschaften und eigenen Lägern in Deutschland – mit 7 Lägern international aktiv.
Die Tochtergesellschaft in den USA hat ihren Sitz in Ohio; das internationale Headquarter befindet sich in Deutschland, NRW.
Derzeit befindet sich das Unternehmen in der Phase einer strategischen Transformation (Erhöhung der Kundennähe).
Das Unternehmen beschäftigt über 500 Mitarbeiter und generiert einen profitablen Umsatz von über € 200 Mio.
Die Erfolgsmerkmale unseres Mandanten sind u.a.:
– innovations-getriebene Unternehmens-Kultur
– jit-Produktions- und Lieferverfahren
– wachstumsgetriebene Strukturen
– bekannte, auch internationale (Groß-) Kunden
Die Aufgabe:
– Entwickeln und Vorantreiben einer profitablen, aber ambitionierten Wachstumsstrategie
– Professionalisierung der Organisation und Entwicklung neuer Standorte in den USA, Mexiko, Kanada
– Durchführung einer strategischen, taktischen und operativen Planung in Bezug auf Strukturen, Prozesse und Systeme
– Management zur Effizienz-Steigerung aller Abläufe
– Strukturierte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter
– Aktive Teilnahme an internationalen Meetings
– Professionalisierung der strategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft und Roll-out entsprechender Aktivitäten
– Effiziente Strukturierung der nationalen Organisation (Vertrieb, Produktion, Logistik, Finanz- und Rechnungswesen)
– Training, Entwicklung und Förderung der Mitarbeiter (strukturierte Personalentwicklung)
– Periodisches (internes und externes) Reporting
– Beachten und Einhalten relevanter Sicherheits- und sonstiger amtlicher (staatlicher) Regulatorien
Der Kandidat (m/w/d):
o Der erfolgreiche Kandidat hat sich in seinem technischen Fachgebiet über mehrere Jahre eine berufliche Erfahrung und Kompetenz erarbeitet und in dieser Zeit zwingend Werkzeugstahlerfahrung gewonnen
o Er kennt sich im Werkzeugstahl-Bereich aus und ist in der Lage, eine (digitalgesteuerte) Logistik effizient zu managen
o Der erfolgreiche Kandidat verfügt über einschlägige Produktions-Erfahrungen bei der Planung, der Optimierung und der Abwicklung von komplexen (strategischen und internationalen) Projekten
o Der Fokus liegt eindeutig auf den Bereichen Business Development und Operations
o Der ideale Stelleninhaber hat bereits Führungsverantwortung in unterschiedlichsten Konstellationen gewonnen
o Der künftige Stelleninhaber ist ein engagierter und überzeugender Manager, der Vertrauen genießt. Er ist kommunikationsmäßig stark und gleichzeitig ein guter Zuhörer
o Aufgrund der internationalen Verflechtungen sind Auslandsflüge / -besuche / -aufenthalte notwendig, daher sind neben Deutsch als Muttersprache fließende Englischkenntnisse notwendig.
Hinweis: Bitte beachten Sie, daß dieses Projekt in völliger Übereinstimmung mit dem AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) bearbeitet wird. Darüber hinaus verarbeiten wir personenbezogene Daten grundsätzlich gemäß der EU-Datenschutzgrundverordnung sowie unserer Datenschutzerklärung.
Kontakt:
Im Falle von Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Rainer V. Zimmek unter der Handy- Nr.: 0172 – 987 24 40 oder per E-Mail an Rainer.V.Zimmek[@]TMCgroup.de

07 / 2025 -a- «Berufliche Herausforderung (5) : IT-Manager»
Ein typischer IT-Manager ist “der” Nerd des Unternehmens: verwirrter Blick, ungekämmte Haare, von (sehr) schlanker Statur, hoch-aufgeschossen läuft er durch die Gänge – jedoch meist hat er sich hinter seinem Bildschirm versteckt. Mal gefragt, prasselt ein nicht verständlicher Redeschwall (vollgestopft mit Fremdworten) auf einen ein…
Das mag ein wenig überzeichnet sein, aber das Typische an den IT-Nutzer ist, daß er die Systeme zwar nutzt und schätzt, aber nicht die Daten-Struktur versteht. Denn der Aufgabenbereich eines IT-Managers ist tatsächlich komplex:
# Er trägt Verantwortung für die derzeitige und künftige IT-Struktur, und zwar hard- und software-mäßig. In dieser Beziehung berät er die Geschäftsführung in Richtung neue Technologien (einschließlich des Einsatzes von KI) und einer angepassten und permanenten Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.
# Er plant den Einsatz und die Durchführung von Projekten, einschließlich des zielgerichteten Einsatzes von Ressourcen auf der Basis eines effizienten IT-Teams.
# Da die gesamte IT-Branche eine sehr dynamische Entwicklung durchläuft, muß ein IT-Manager stets “Auge und Ohr” am Markt haben, um “den Zug der Zeit” nicht zu verpassen.
# Das Ziel der erfolgreichen Tätigkeit eines IT-Managers liegt in der Effizienz-Steigerung bestehender Abläufe und der permanenten Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit.
# Durch seine Tätigkeit sorgt der IT-Manager dafür, daß dem Unternehmen ein hohes Maß an Cyber-Sicherheit bescheinigt wird und dem Unternehmen mögliche Konsequenzen “unliebsamer externer Angriffe” erspart bleiben.
# Und das alles wird durch eine aktuelle Budgetierung in einem für das jeweilige Unternehmen “machbaren Rahmen” gehalten.
Keine leichte Aufgabe – weder für den IT-Manager, der ja “nur das Beste” für das Unternehmen will, noch für die Geschäftsführung, die mit den finanziellen Konsequenzen der getroffenen Entscheidung leben muß. Daher wird ein erfolgreicher IT-Manager in den meisten Fällen mit folgenden Charakterzügen ausgestattet sein:
o Die Akzeptanz des jeweiligen IT-Managers steht und fällt mit seinem technischen Fachwissen in Verbindung mit einer auf das Unternehmen angepassten IT-Strategie.
o Trotz seines hochqualifizierten und fachspezifischen Wissens, muß er in der Lage sein, mit Fachleuten aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen zu diskutieren, diese zu überzeugen und letztlich sich durchzusetzen.
o Es hört sich komisch an: Trotz allem Fachwissens und sehr speziellen Fach-Simpeleien, muß der IT-Manager Mensch bleiben und durchaus mit Empathie auf seine Kollegen zugehen.
Ein erfolgreicher IT-Manager argumentiert sehr oft aus Erfahrung – daher sollte ein entsprechender Stelleninhaber durchaus mal seinen Arbeitgeber gewechselt haben: vom großen zum kleineren Unternehmen (oder andersherum), vom Dienstleistungsunternehmen zu einem Produktionsunternehmen, von einem nationalen zu einem internationalen Unternehmen schadet nicht…
Was sind denn nun die wichtigsten Prioritäten, die ein IT-Manager an den Tag legen muß, um als eine erfolgreiche Führungskraft respektiert zu werden?
– Die IT-Strategie muß sich den allgemein- und speziell-definierten Unternehmenszielen anpassen, sich im definierten Rahmen bewegen und die Grundzüge reflektieren
– Die Berücksichtigung der Cyber-Sicherheit wird in Zukunft ein höheres Maß an Beachtung erfahren – hierauf sollte ein Stelleninhaber vorbereitet sein
– Nichts bleibt, wie es ist – ein erfolgreicher IT-Manager sollte die künftige Entwicklungsmöglichkeiten (sowohl von der hard- als auch software-Seite) permanent im Auge haben
Ein IT-Manager kennt sich mit der interessanten Neuerung auf dem Daten- und Systemgebiet aus, steht somit (rein wissensmäßig) an der Spitze der Entwicklung, wird jedoch immer durch die finanziellen Möglichkeiten eines Unternehmens “auf den Boden der Realität” zurückgeholt.
Na – noch immer Lust, IT-Manager zu werden?
Juli 2025
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

06 / 2025 -b- «Berufliche Herausforderung (4) : Produktionsmanager»
Ein typischer “Produktioner” läuft – mit Sicherheits-Helm und -Schuhen bewaffnet (Händen in den Hosentaschen) durch die Gänge, schnauzt hier und da Produktions-Mitarbeiter an und drückt seine Unzufriedenheit aus, da mal wieder das Passmaß nicht eingehalten wird. Das war einmal!
Heutzutage sitzt er am Computer im Steuerungsstand, greift ab und zu korrigierend ein und achtet auf die erwirtschafteten Kennzahlen. Ein Produktioner von heute ist für die Planung, die Organisation und Kontrolle der gesamten Produktion – eventuell auch der Beschaffung des Vormaterials und dem Fertiglager – verantwortlich.
Der Aufgabenbereich eines Produktionsmanagers umfasst die gesamte Bandbreite von der strategischen Produktionsplanung, den unterschiedlichsten Produktionsabläufen bis hin zu der Einhaltung der zeitlichen, kostenmäßigen und qualitativen Vorgaben.
# Er analysiert den herrschenden Ist-Zustand der Produktion, definiert den idealen Sollzustand und arbeitet am Delta, um die Differenz zu minimieren. Hierbei hilft ihm sein technisches Fachwissen und seine analytischen Fähigkeiten
# Insbesondere beschäftigt er sich mit den “fleißigen Helferlein”, wie eingesetzte SAP-Prozesse, KI-basierte Systeme oder andere automatischen Instrumente, die einer hohen Produktionseffizienz dienen
# Der Produktionsleiter sieht sich die individuellen Fertigungsabläufe einschließlich des Einkaufs, der effizienten Arbeitsvorbereitung, des Mitarbeitereinsatzes einschließlich des festgelegten Schichtdienstes bis hin zur Steuerung des Fertiglagers an
# Von besonderer Relevanz ist die Sicherstellung und rigide Einhaltung von notwendigen Arbeits-Schutz- und -Sicherheits-Maßnahmen
# Ein Produktionsmanager muß darüberhinaus der permanente Gesprächspartner der anderen Abteilungen, wie dem Einkauf, der Logistik und selbst auch dem Vertrieb sein, um schnell genug reagieren zu können
# Letztlich ist die Budgetierung und die permanente Kostenkontrolle nicht nur für den Produkions-Verantwortlichen, sondern auch für die Geschäftsführung von eminenter Bedeutung
Eine solche komplexe Aufgabenstellung setzt bestimmte Merkmale im Persönlichkeits-Profil voraus, die sich erst im Laufe der Zeit – also allmählich durch gewonnene (positive wie negative) Erfahrungen – herauskristallisieren:
o Ein Produktionsmanager sollte ein deutliches Verständnis des Produktionsprozesses , deren Abläufe, aber auch deren Schwach- und Gefahren-Stellen haben.
o Er legt besonderes Augenmerk auf die Mitarbeiter, auf deren Sicherheit und damit auf eine glasklare und unmißverständliche Kommunikation, wobei Entscheidungen (selbst auch unbequemer Art und Weise) durchgesetzt werden, ohne die Motivation der Mitarbeiter negativ zu beeinflussen.
o Der Produktionsleiter trägt die unmittelbare Verantwortung für Leib und Leben seiner Mitarbeiter und achtet auf die Sicherheit und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.
o Diese anspruchsvollen Ziele kann der Produktionsmanager nur dann erfüllen, wenn er einen kooperativen Führungsstil sichtbar pflegt, wenn er die Zusammenarbeit fördert und wenn er “seine” Mitarbeiter fördert
Eine solche geballte Verantwortung kann man nur als gestandene und erfahrene Führungskraft ausfüllen, die darüber hinaus das volle und absolute Vertrauen der Geschäftsführung genießt. Er sollte in der Lage sein,
– mit seinen Management-Kollegen, so dem HR-ler, dem Controller, dem IT’ler, dem Vertriebler, dem Logistiker, etc. vertrauensvoll zusammenzuarbeiten
– sich als ein Manager zu beweisen, der an einer kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung nicht nur interessiert ist, sondern diese auch realisiert
– sich offen für Veränderungen, Neuerungen und/oder Transformationen in Teilen oder gesamten Produktions-Anlagen zu zeigen
– mit dem Betriebsrat eine Basis der Zusammenarbeit und ein gegenseitiges Verständnis gefunden haben und vertrauensvoll pflegen
– in der Produktion den Produktionsprozeß zu optimieren und die Abläufe gemäß den Sicherheitsstandards sicherzustellen
Aufgrund der Breite und Tiefe des Aufgabengebietes eines Produktionsmanagers kann er nicht überall seine Augen haben. Deshalb ist es notwendig, daß der verantwortliche Manager zu jedem Zeitpunkt und an jedem kritischen Ort einen Mitarbeiter bestimmt, der stellvertretend die Verantwortung für einen effizienten Produktionsablauf übernimmt. Im wahrsten Sinne des Wortes ist man kein Produktionsleiter, sondern man wird kontinuierlich ein Manager, der für diesen Bereich die Gesamtverantwortung übernommen hat.
Nichts ist so beständig, wie die Veränderung…
Na – noch immer Lust, Produktionsmanager zu werden?
Juni 2025
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

06 / 2025 -a- «Berufliche Herausforderung (3) : HR-Manager»
Was bzw. wer ist das eigentlich: ein “jack of all the pots”, ein Stelleninhaber mit klar definiertem Aufgabenbereich, ein “Joker” zur Problemlösung, ein Manager, der viel redet und nichts bewegt???
Der Aktionsradius eines Personalers wird durch die Unternehmensgröße definiert und wird durch den Freiraum, den die Unternehmensorganisation dem Stelleninhaber einräumt, bestimmt. Natürlich haben auch die Vorgänger, ihr Wirken, ihr Einfluß auf die Unternehmenskultur einen gehörigen Einfluß auf das Standing und den Erfolg des “neuen” Stelleninhabers.
Zu den wichtigsten Aufgaben eines HR-Managers zählen
# eine permanente Ist-Analyse des Personalbestandes abdeckend die Zeiträume Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, um die möglichen und zu erwartenden Personalbewegungen zu erfassen. Nach der quantitativen Erfassung geht es automatisch in die
# qualitative Erfassung des derzeitigen und des künftigen Personalstandes. Hier greifen die gezielte Aus- und Weiterbildung der vorhandenen Kräfte mit dem Anforderungsbedarf an externen Kräften (also die Personal-Suche und -Rekrutierung) Hand in Hand.
# Zu einer qualifizierten Personalverwaltung einschließlich der Erfüllung der behördlichen Auflagen und Anforderungen gehört auch ein effizientes Personalcontrolling, um die Effizienz der Personalarbeit zu dokumentieren.
# Politisch wird es dann, wenn der Personaler sich um die Effizienz-Steigerung der Mitarbeiter und um die allgemeine Arbeitszufriedenheit im Unternehmen kümmert: Hier kommt es darauf an, ob dem HR-Manager der Spagat zwischen der Geschäftsführung einerseits und den Mitarbeitern andererseits gelingt.
Schön wäre es, wenn das entsprechende Umfeld stabil bleiben würde, wenn es keine externen Einflüsse geben würde, wenn der HR’ler heute schon wüßte, was morgen passiert. Doch die Realität sieht leider anders aus und ist – auch für den Personaler – beispielsweise geprägt von
– ungeplanten Vorfällen, wie z.B. der Corona-Pandemie: einer Krise, die nicht planbar war und auf deren Auswirkungen man sich nicht vorbereiten konnte
– den interessanten und geforderten Vorstellungen, daß man die gleiche Arbeitsleistung sowohl im kollegialen Miteinander, im Betrieb, im Büro wie auch zu Hause, isoliert im Arbeitszimmer erbringen kann
– dem neuartigen Verhalten einer ganzen Generation, die davon ausgeht, daß sich die gesamte betriebliche Organisation nach deren individuellen Bedürfnissen richtet
– den nicht nur definierten, sondern nachhaltig geäußerten Vorstellungen einer dann auch gelebten und umgesetzten “Work-Life-Balance”
Hier zeigt und beweist sich, daß ein Unternehmen nicht von alleine funktioniert, sondern das Management das Unternehmens-Klima vorgibt und vorlebt, das Management den
Arbeitsrhythmus und die Abläufe definiert und auch korrektive Maßnahmen bei Bedarf und/oder Notwendigkeit ergreift. Hier hat der HR’ler einen maßgeblichen Einfluß – man muß ihn nur nutzen bzw. die Gelegenheit “beim Schopf” ergreifen.
Bei dieser Betrachtungsweise sind wir wieder an einem kritischen Problempunkt angekommen: Wie erfolgreich gelingt es einem neuen Stelleninhaber, als ein gesuchter Gesprächspartner und “unparteiischer” Personaler Akzeptanz zu finden? Ein solches Persönlichkeits-Profil könnte wie folgt aussehen:
o Der effiziente Personaler ist ein starker Kommunikator, der klar und unmißverständlich seinen Standpunkt zum Ausdruck bringt.
o Er geht auf die Mitarbeiter zu, hat Verständnis und Ohren für – auch private – Probleme und schlägt individuelle Problemlösungen vor.
o Ein HR-Manager tritt empathisch auf und kann ihm anvertraute Informationen für sich behalten.
o Bei der Realisation seiner Aufgaben beweist der Personaler, daß er einen strukturierten und effizienten Arbeitsstil hat und erfolgreich sein Projekt, seine Aufgabe abschließt.
o Hier hilft ihm sein Einfühlungsvermögen, seine an den Tag gelegte Empathie, seine Flexibilität und seine unter Beweis gestellte Vertrauenswürdigkeit – diese erarbeitet sowohl in Richtung Mitarbeiter wie in Richtung Geschäftsführung.
o In dieser Funktion ist ein HR-Manager ein verständnisvoller Zuhörer, ein strategischer Vermittler, ja ein Brückenbauer.
Die erfolgreiche Tätigkeit eines Personalers hängt im hohen Maße davon ab, welchen Spiel- und Freiraum ihm von der jeweiligen Geschäftsführung eingeräumt wird und in welchem Maße der jeweilige Stelleninhaber den angebotenen Freiraum mit eigenen Ideen ausfüllt.
Na – noch immer Lust, HR-Manager zu werden?
Juni 2025
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

05 / 2025 -b- «Berufliche Herausforderung (2) : Controller»
Man merkt es sehr schnell: Noch längst ist nicht jede Controller-Position mit einer anderen Controller-Position vergleichbar. Gerade bei einem Controller, bei seinem Aufgaben-Umfang, bei seiner Verantwortung, bei seinem Einfluß unterscheiden sich die Geister: Ist der Controller ein Macht-Mensch, ein Dirigent hinter den Kulissen, eine nicht-einflußreiche Person… Letztlich hängt die Stellung, die Achtung, der Respekt des jeweiligen Stelleninhabers u.a. vom Unternehmen selbst (u.a. Größe, Branche, Internationalität, etc.), von der herrschenden Führungskultur, von dem Vorgänger und von der Persönlichkeit des “Neuen” ab:
Die Verantwortung eines Controllers umfasst folgende Bereiche:
# Grundsätzlich ist ein Controller für die Analyse des gelieferten Zahlenmaterials des Unternehmens verantwortlich. Auf der Basis eines Zielsystems (= Soll- bzw. Planungsdaten) erstellt der Controller ein (Jahres-)Budget und rechnet die Ist-Werte dagegen. Er analysiert die aus dem Delta sich ergebenden Konsequenzen.
# Der Controller analysiert die künftige Geschäftsentwicklung (Plan-Werte) und berücksichtigt das best- und das worst-case Szenario.
# Er arbeitet mit KPI’s – anhand deren Zahlen und Ergebnissen die Performance von Bereichen, Mitarbeitern und initiierten Maßnahmen permanent gemessen wird.
# Ein Controller unterbreitet der Geschäftsführung bzw. den jeweiligen Bereichsleitern die Ergebnisse der Produkt- bzw. Dienstleistungs-Analyse und präsentiert gleichzeitig korrektive Maßnahmen-Vorschläge.
# Der Controlling-Bereich dient mit seinen Soll-Ist-Vergleichen der Unternehmensführung zu notwendigen Basis-Informationen für die Unternehmens-Planung und -Steuerung.
Also definiert ein Controller weder die Unternehmensstrategie noch fixiert er die Unternehmensziele, sondern er hilft der jeweiligen Unternehmensführung bei der Maßnahmen-Definition und -Umsetzung, indem er die möglichen Konsequenzen der zu ergreiffenden Maßnahmen darstellt.
Daher sollte ein Controller über folgende Persönlichkeitsmerkmale bzw. Charaktereigenschaften verfügen:
o Primär sollte ein Controller über ein analytisches Denkvermögen auf der Basis eines strukturierten Zahlenverständnisses verfügen.
o Ein Controller zeichnet sich durch eine hohe Zielstrebigkeit verbunden mit einer hohen Frustrationstoleranz (“na endlich”) aus.
o Aufgrund eines systematischen Vorgehens bei der Problemanalyse ist er in der Lage, zur Problemlösung (und sei es durch die Herausarbeitung verschiedener Alternativen) beizutragen.
o Ein erfolgreicher Stelleninhaber verfügt über ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, dies angepasst an die jeweilige Berichtsebene bzw. den unterschiedlichen Adressaten.
Das Anforderungsprofil an einen Controller bewegt sich in einem sich ständig ändernden Datenkranz:
– Aufgrund seiner analytischen Fähigkeiten kommt er zu dem Schluß: “Wenn – Dann”
– Der Stelleninhaber bewegt sich ständig zwischen den Zeitzonen Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft
– Er erhöht die Maßnahmen-Transparenz und bietet damit die Basis für eine Entscheidungsvorbereitung
– Ein Controller passt sensibel die jeweiligen Ergebnisse den Informationsbedürfnissen des jeweiligen Adressaten an
In diesem Sinne ist ein Controller mit einem Fußball-Trainer vergleichbar, der selbst kein Fußballspieler auf dem Rasen ist. Man kann auch sagen, daß der Controller mit dem Beruf eines Lotsen durchaus vergleichbar ist, der zwar Kursempfehlungen gibt, jedoch die letzte Verantwortung beim Kapitän des Schiffes, hier also dem Geschäftsführer des Unternehmens, liegt.
Na – noch immer Lust, Controller zu werden?
Mai 2025
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

05 / 2025 -a- «Berufliche Herausforderung (1) : Geschäftsführer»
Fast jede Führungskraft strebt die Position eines Geschäftsführers an, und die meisten glauben, für eine solche Aufgabenstellung “geschaffen” zu sein. Doch nur die wenigsten schaffen es und fragen sich dann, warum sie das ultimative Ziel nicht erreicht haben.
Die wesentlichen Voraussetzungen eines erfolgreichen Geschäftsführers bestehen in einem grundsätzlichen Verständnis der
# Unternehmens-Finanzen: wo liegen die Stärken, wo die Schwächen des Unternehmens inkl. der Produkte bzw. der Dienstleistungen, wo sind die Gefahren und wo die Wachstumsbereiche…Daneben muß eine
# zahlenmäßige Affinität gegeben sein. Erst, wenn ich eine saubere Analyse der kaufmännischenn und technischen Ist-Situation gemacht habe (und mir auch die Kundenstruktur angeschaut habe), kann ich mit
# Strategie-Überlegungen anfangen, mir Gedanken über eine mögliche Soll-Situation des Unternehmens machen: wo kann und wo will ich hin, ist dieser Platz bereits schon besetzt, wie stark bzw. wie schwach ist der Wettbewerb und – letztlich – wie sieht meine eigene Situation aus? Damit ist man bei der
# Stärken- und Schwächen-Analyse angekommen, die zum Ziel hat, sowohl die Ist- als auch die Soll-Situation der Unternehmens- und Organisations-Reife festzulegen, und letztlich auch den Erfahrungsgrad der Belegschaft (einschließlich der Führungserfahrung der Manager) zu definieren. Erst nach diesen abgeschlossenen Überlegungen kann man in die Gedankenwelt der
# taktischen Maßnahmen einsteigen: welche nationalen und/oder internationalen Märkte bzw. Nischen sind für mich machbar, welche realistischen Ziele kann ich erreichen und welche Risiken bestehen? Wie sieht die groß-politische Wetterlage aus und welche Chancen bzw. welche Risiken bestehen?
All das sind Fragestellungen, die man in keinem Studium der Betriebswirtschaft an einer Universität gelernt hat und die man sich erst im Laufe der Zeit erfahrungsgemäß angeeignet hat.
Darüberhinaus gilt es noch, “die Zeichen der Zeit” mit zu berücksichtigen, da diese einen gewaltigen Einfluß auf die Ziel-Realisation und auf die Art und Weise der unternehmens-internen und -externen Kommunikation haben. Hierfür nur ein paar Beispiele von relevanten Einflussfaktoren:
o Gab es früher das Bild von “freiem, international-offenem Handel” scheinen sich heutzutage die alten, tot-geglaubten Zeiten von “Zöllen und Beschränkungen” durchzusetzen.
o Das gesellschaftliche Umfeld ist derzeit primär von einem starken Staat geprägt, der sich in einer allumfassenden “sozialen Verantwortung” sieht.
o Im starken Maße wird heutzutage von der “Generation Z” gesprochen, die großen Wert auf Work-Life-Balance u.a. resultierend in einer ausgeprägten Home-Office-Präsenz liegt.
o In letzter Zeitkümmert sich die Politik verstärkt um die Minderheiten einer Gesellschaft, wie z.B. in geschlechtlicher Hinsicht die “Queeren”, oder um das soziale Miteinander der Bürger, wie z.B. die “Gut-Menschen” und fühlt sich so den Randgruppen besonders verpflichtet.
Folglicherweise kommt es bei der Tätigkeitausübung eines Geschäftsführers nicht nur darauf an, daß man das Handwerkszeug, das grundlegende ABC des Geschäftsführers beherrscht, sondern auch, daß man die “Trends der Zeit” erkennt und danach handelt.
Schließlich kommt es auf die Persönlichkeit des Geschäftsführers an:
+ An erster Stelle steht das (Selbst-)Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten in Verbindung mit einem selbstbewußten Auftreten, wobei dies nicht im Gegensatz zu einer
+ notwendigenSelbstreflektion stehen muß. Eigene Stärken und auch Schwächen zu erkennen (und auch zuzugeben) werden ergänzt durch die Fähigkeit, an Unternehmenszielen festzuhalten und gleichzeitig aber auch sich bietende Chancen zu nutzen.
+ Ein Geschäftsführer ist in der Lage, Herausforderungen zu analysieren, Entscheidungen zu fällen und die entsprechenden Maßnahmen durch engagierte und qualifizierte Mitarbeiter zu realisieren.
+ Ein erfolgreicher Geschäftsführer zeichnet sich dadurch aus, daß er ein pointierter Kommunikator ist, der verantwortungsbewußt und repräsentativ auftritt.
Trotz der vielfältigen Anforderungen an einen erfolgreichen Geschäftsführer ist es wichtig, daß er weiterhin “Mensch” bleibt.
Na – noch immer Lust, Geschäftsführer zu werden?
Mai 2025
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

04 / 2025 «Gehen oder bleiben?»
Die Gründe für die Fragestellung: “Gehen oder Bleiben?” sind vielfältig und sehr individuell. Fokussiert man sich auf den “Mittelständischen Unternehmer”, so sollten als mögliche Kriterien im Vergleich von Deutschland zu dem jeweiligen Zielland für ein “Für” oder “Gegen” herangezogen werden:
Diejenigen, die bleiben wollen, vergleichen das angestrebte Auswanderungs- bzw. Zielland mit Deutschland und kommen oft zu folgenden Argumenten:
Diejenigen, die gehen wollen, haben das Vertrauen in die deutsche Regierung nach und nach verloren und sehen für Deutschland keine Anzeichen, daß sich die grundlegenden Ideen, politische Gedanken und wirtschaftliche Ansatzpunkte verbessern. Sie sind fest entschlossen, Deutschland “mit Sack und Pack” den Rücken zuzukehren und haben die ersten Schritte – und wenn auch nur im Geiste – diesbezüglich bereits schon unternommen:
Natürlich müssen die Alternativen und die daraus resultierenden Konsequenzen wohl bedacht und abgewogen sein. Auf jeden Fall müssen relevante Punkte, wie
unter beruflichen und auch privaten Gesichtspunkten berücksichtigt werden und in die endgültige Entscheidung mit einfließen.
April 2025
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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03 / 2025 «Spieglein, Spieglein an der Wand…»
Ein Top-Manager – also ein Geschäftsführer oder ein CEO – hat glücklicherweise verschiedene Möglichkeiten herauszufinden, ob er erfolgreich ist, ob seine Maßnahmen fruchten oder ob er einfach Glück gehabt hat:
- er schaut sich die Konten der GuV-Rechnung an und weiß dann recht genau, welchen Einfluß die initiierten Maßnahmen gehabt haben
- er befragt seine Bank nach der Bonität seines Unternehmen
- er liest in der sozialen Presse nach, wie sein Unternehmen in den Augen Dritter beurteilt wird
- er sieht sich den aktuellen Kursverlauf an und bekommt so ein Bild davon, wie er bzw. das Unternehmen derzeit “goutiert” wird
- die Bilanz-Presse-Konferenz ist eine reelle Nagelprobe, wie Externe (die Presse, die Anteilseigner, die Interessenten…) die Leistung des Unternehmens bzw. des Managements beurteilen
- im Rahmen eines routinemäßigen Management-Meetings erfährt der verantwortliche Manager, wie die Stimmung im Management und bei den Mitarbeitern ist
Somit gibt es zahlreiche Möglichkeiten, herauszufinden, welche Einschätzung man zu dem Unternehmen hat und welche Erwartungshaltung sich im Unternehmen breit macht. Dies sind jedoch nur Eindrücke, die ein Manager von dritter Seite zu Ohren bekommt.
Inzwischen haben sich zahlreiche Psychologen, Therapeuten, Berater (auch solche, die es sein oder werden wollen) in die Rolle eines “persönlichen Coach” begeben: Im Rahmen meist eines strukturierten Vier-Augen-Gespräches versuchen diese, Ihnen (mehr oder weniger) professionell zu helfen. Auf jeden Fall ist es hilfreich, das mögliche (latente) Problem zu formulieren und zu definieren.
Letztlich bleibt es eine individuelle Entscheidung, ob man sich einem fremden Dritten gegenüber öffnet und anvertraut, oder auch nicht.
Die traurige Wahrheit des bekannten Grimm’schen Märchen ist, daß der befragte Spiegel stets die Wahrheit sagt, also nie lügt…
Wie gerne werden von einem wortgewaltigen Manager die Tatsachen so interpretiert, daß aus “weiß schwarz” bzw. aus “schwarz weiß” wird. Zwar befragt die Königin aus dem Schneewichen-Märchen mehrmals den Spiegel. Doch die Antwort war- deprimierend für die Königin -stets die gleiche.
Manchmal wäre ein solcher Spiegel für einen Manager hilfreich – jedoch sieht die Realität anders aus, als sie in einem Grimm’schen Märchen blumig erzählt wird…
Doch so einfach sollten wir das eben gezeichnete Bild nicht aus den Augen lassen: Was ist, wenn der Manager bei der Morgentoilette sich beim Rasieren in den Spiegel anschaut ? Wäre das nicht eine gute Gelegenheit, im Rahmen eines Selbstgespräches mal sich selbst auf den Zahn zu fühlen, so z.B.:
- habe ich mich in der Situation richtig verhalten?
- mußte ich meinem langjährigen Geschäftspartner bewußt die Unwahrheit sagen?
- habe ich in der speziellen Situation mit “gezinkten Karten” gespielt?
- mußte ich in der bewußten Konstellation unbedingt “mit dem Kopf durch die Wand”?
Das Tolle ist: niemand hört Dich, niemand weiß, daß Du Dir solche Fragen stellst, niemand spürt, daß Du Dich selbst in Frage stellst…
Es kann unheimlich hilfreich sein, sich durch einen solchen Prozeß “durchzuquälen”.
In diesem Zusammenhang sei an das alte deutsche Sprichwort erinnert: “Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung” – auf jeden Fall hilft ein solcher Prozeß, “Bodenhaftung” zu behalten.
(Übrigens würde diese Selbstreflektion selbst auch einem Elon Musk ganz gut zu Gesichte stehen…)
März 2025
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

No.39: Controller (m/w/d) – Standort: München
Das Unternehmen:
Unser Mandant hat sich auf komplexe Outsourcing-Projekte in der Industrie- und Handelslogistik spezialisiert. Für die Kunden unterschiedlichster Branchen werden auf Basis individueller Konzepte maßgeschneiderte Logistik- und Fulfillmentlösungen entwickelt und umgesetzt. Als Fulfillment Dienstleister optimiert das Unternehmen für seine Kunden nicht nur Beschaffung und Warenverteilung, sondern bietet Mehrwerte durch Customer Care Servives, Value-Added-Services, Debitorenmanagement und eCommerce-Fulfillment. Hierbei fokussiert sich das Unternehmen auf die Bereiche:
# Industrial + Chemical Services,
# Sports + Lifestyle,
# FMCG + Sensitive Goods,
# Versandhandel + E-Commerce,
# Consumer Electronics + Media Products
# Pharma + Healthcare
Der Logistik-Dienstleister beschäftigt etwa 3.200 Mitarbeiter, verfügt über 28 Logistik-Standorte in Deutschland, Tschechien und Polen und bewirtschaftet über 400.000 qm Lagerfläche.
Die Aufgabe:
Der „Controller“ arbeitet direkt mit dem CFO zusammen, wobei seine Aufgaben umfassen:
– taktische und operative Planung und Überwachung der vorhandenen Strukturen, Prozesse und Systeme
– Analyse des Zahlenmaterials und Entwicklung von Empfehlungen
– Beiträge zur Effizienz-Steigerung der Abläufe (KPI’s, wie z.B. “in time – in budget”)
– permanente Kommunikation mit den Projektmanagement – Teams
– Training, Entwicklung und Förderung der Mitarbeiter (strukturierte Personalentwicklung)
– Management der Bereiche
o Finance & Accounting
o Standardisierung und Digitalisierung der Prozesse / der Abläufe
o Berichtswesen
Der Stelleninhaber (m/w/d):
Der erfolgreiche Kandidat hat sich in seinem service-orientierten Fachgebiet über mehrere Jahre berufliche Erfahrung und Kompetenz erarbeitet. Er kennt sich insbesondere im Logistik-Bereich oder im Bereich der Wirtschaftsprüfung aus:
– Finanz- und Rechnungswesen
– Kostenarten-, -stellen-, -träger-Rechnung
– Reporting
Der erfolgreiche Kandidat sollte auf eine Berufserfahrung von 4 – 6Jahren zurückblicken und über folgendes Persönlichkeitsprofil verfügen:
– strategische Ausrichtung
– Hands-on Mentalität
– selbstständige Arbeitsweise
– prozessuales Denken
– nicht problem- sondern lösungsorientiertes Auftreten
Aufgrund der internationalen Verflechtungen sind Auslandsflüge / -besuche / -aufenthalte notwendig, daher sind neben Deutsch als Muttersprache fließende Englischkenntnisse notwendig.
Hinweis: Bitte beachten Sie, daß dieses Projekt in völliger Übereinstimmung mit dem AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) bearbeitet wird. Darüber hinaus verarbeiten wir personenbezogene Daten grundsätzlich gemäß der EU-Datenschutzgrundverordnung sowie unserer Datenschutzerklärung.
Kontakt:
Im Falle von Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Rainer V. Zimmek unter der Handy- Nr.: 0172 – 987 24 40 oder per E-Mail an Rainer.V.Zimmek[@]TMCgroup.de

02 / 2025 «Ein Mann – ein Wort…»
Seit jeher fühlen sich die Deutschen – im Gegensatz zu den Franzosen und Italienern – am wohlsten, wenn “alles und jedes” (bis hin zur Müll-Trennung) detailliert geregelt ist und wenn noch nicht erfasst, dann muß es reglementiert und in ein Gesetz gegossen werden.
Das bedingt jedoch automatisch, daß je geregelter unser Leben ist, desto kleiner der individuelle Entscheidungs-Freiraum wird: also je mehr Gesetze durch den Staat implementiert werden, umso entmündigter der einzelne Bürger wird. Das “schleichende Gift” an dieser Logik besteht darin, daß es unheimlich bequem für den individuellen Bürger ist, wenn er nicht selbst entscheiden und beurteilen muß, sondern er diese Entscheidung an den Staat delegiert und letztlich ihm die Entscheidung durch “Vater Staat” abgenommen wird. Der Staat meint es doch nur “gut” mit dem einzelnen Bürger; der Staat nimmt dem Bürger die “Bürde einer Entscheidung” ab und weiß und bestimmt, was für den einzelnen Bürger gut und richtig ist.
Das waren noch Zeiten, als das Wort galt: ein Mann – ein Wort. Man konnte unbehelligt miteinander diskutieren, man konnte noch so reden, “wie einem der Schnabel gewachsen war”. Und wenn man jemanden zu nahe getreten ist, wurde sich entschuldigt bzw. korrigierte man sich. Auf jeden Fall gab es eine regelbewehrte “lebhafte Diskussion”, es gab einen echten, offenen Meinungsaustausch.
Das derzeitige Problem besteht u.a. darin, daß man heutzutage als Bürger nicht mehr einfach das sagen kann, was einem einfällt, sondern die Gedanken müssen durch einen Filter laufen. Denn grundsätzlich hat der Bürger zwei Probleme zu beachten und diese zu umschiffen:
- Man darf durch das gesprochene Wort einen Dritten nicht (weder direkt noch indirekt) angreifen
- Man darf durch das gesprochene Wort sich nicht selbst angreifbar machen
Dementsprechend haben wir in Deutschland inzwischen einen omnipräsenten Verhaltenskodex entwickelt, an den “gute Bürger” sich zu halten haben:
– Wir müssen jederzeit achtsam sein!
– Wir müssen stets nachhaltig agieren!
– Wir müssen immer sozial handeln!
– Wir müssen uns multi-kulti-offen verhalten!
– Wir müssen einsehen, daß Diversität grundsätzlich etwas Positives ist!
– Wir müssen die schutzsuchenden Minderheiten achten und schützen!
– Wir müssen verstehen, daß ein leistungsorientierter Ansatz grundsätzlich egoistisch und falsch ist!
Folglicherweise gilt, daß nur ein “geprüfter, weich- und durchgespülter” Gedanke kommunikationsfähig ist, um nicht durch den Ausruf korrigiert zu werden: “sic tacuisses” (wenn Du doch geschwiegen hättest) oder verdeutscht: “es wäre besser gewesen, wenn Du Deine Klappe gehalten hättest”
Dementsprechend lauten die Grundregeln des Miteinander in Deutschland wie folgt:
– Sei nicht impulsiv! Denke nach, bevor Du sprichst und handelst!
– Bevor Du Deine Meinung äußerst, überprüfe sorgfältig, ob Du eventuell jemanden vielleicht zu nahe treten könntest!
Wer sich nicht an diesen “Verhaltenskodex des Miteinander” hält, ist automatisch ein “schlechter Bürger” und er sollte gefälligst das Credo beizeiten lernen: Wir müssen! Wir müssen! Wir müssen!
Allein der Staat weiß, was gut und insbesondere für den einzelnen Bürger auch richtig ist.
Sarkasmus mag (manchmal) helfen, doch die Konsequenz dieses Denkansatzes ist: wenn wir das alles befolgen und umsetzen und somit “brave Bürger” sind, dann
o wird der Staat Schritt für Schritt übermächtig
o werden die Bürger schrittweise entmündigt
Februar 2025
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants
