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TMC – Denkanstoß: Der Superlativ
Am höchsten, am weitesten, am tiefsten, am stärksten, am besten… das alles sind Worte, die der Beschreibung von etwas Besonderem, etwas Ausgefallenem, etwas Hervorragendem, etwas Einmaligem dienen. Automatisch bedingt es jedoch, daß die anderen Gegenstände, Umstände oder was auch immer dem Vergleich dienen, weniger attraktiv, weniger professionell, weniger schön, weniger begehrenswert sind. D. h. konsequenterweise, daß eine Sache, ein Ding, ein Umstand im Vergleich zu den anderen hervorragt, sich besonders hervortut, eine gewisse Einmaligkeit hat.
Eigentlich ist das etwas ganz Natürliches: vergleicht man 2 oder mehr Dinge, 2 oder mehr Charakteristika, 2 oder mehr Bilder, 2 oder mehr Gebäude, dann wird eines der zu vergleichbaren Sachen oder einer der zu vergleichbaren Menschen herausragen, während der verbleibende Rest hinten runterfällt, nicht weiter in Betracht gezogen wird, keine weitere Beachtung findet, überflüssig ist.
Ist jedoch ein solcher ausgrenzender, Priorität setzender, elitärer Denkansatz in der heutigen Zeit überhaupt vertretbar? Ist es ein solcher Vergleich, der den ausschließlichen Fokus auf einen Einzigen legt und damit die eigentliche restliche Mehrheit deklassiert und als weniger wichtig, als minderwertig abstempelt. Ist ein solcher vergleichender Ansatz überhaupt vertretbar oder ist ein solcher Ansatz im tiefsten Grunde nicht unsozial? Ist es nicht verkehrt, wenn sich der Mensch automatisch nach dem Größten, Stärksten, Schönsten, Schnellsten nach dem Singulären, dem Einzigartigen ausrichtet, sondern stattdessen sich auf den Durchschnitt, auf die größte Menge, auf die Mehrheit fokussiert?
September 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

TMC – Denkanstoß: Nachfolge
Einen qualifizierten Nachfolger zu finden, ist schon ein echtes Problem – vor allem dann, wenn sich im Laufe der Zeit herausstellt, daß er oder sie doch nicht für eine solche Aufgabe geeignet ist. Das hauptsächliche Problem besteht darin, daß man als Nachfolger ein „alter ego“ sucht, der das Unternehmen so weiterführt, wie man es selbst tun würde. Doch ist ein solches Kriterium realistisch oder gar sinnvoll?
Der Gründer hat Zeit, Geld, Blut, Ideen in das Unternehmen investiert – doch dahinter steht die Persönlichkeit des Gründers! Wenn 2 unterschiedliche Menschen dasselbe sagen, heißt das nicht, dass der Empfänger dasselbe auch versteht. Es ist nun mal etwas anderes, wenn zwei unterschiedliche Personen dasselbe sagen: es kommt bei dem Empfänger etwas Unterschiedliches an: die Betonung ist unterschiedlich, die Gestik ist nicht die gleiche, die Lautstärke ist unterschiedlich – es sind die Kleinigkeiten, die den Unterschied machen.
Und darüber hinaus: muß der Nachfolger über ein geklontes Ego, wie es der Vorgänger hat, verfügen? Oder könnte es nicht gerade hilfreich sein, wenn der Nachfolger andere Akzente setzt, andere Schwerpunkte pflegt, mal was Neues ausprobieren möchte?
August 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

TMC – Denkanstoß: Messen ohne Maßstab
In der Schule bestand die vorletzte Beurteilungs-Änderung darin, daß ein „ausreichend“ oder ein „befriedigend“ nicht mehr als durchschnittliche Leistung angesehen wurde, sondern mindestens die Note „gut“, besser jedoch die Note „eins“, sprich „sehr gut“.
Die neueste Beurteilungs-Änderung besteht darin, daß die Noten vollkommen abgeschafft werden: eine Beurteilung jeglicher erbrachten Leistung wird als diskriminierend, als unsozial, als ungerecht dem Leistungserbringer gegenüber angesehen, da man nicht das Bemühen, die erbrachte Anstrengung, allein den erzielten Versuch hinreichend würdigt. Statt einer Note „2“ wird stattdessen in blumigen Beschreibungen, in langatmigen Ergüssen, in wortreichen Um- und Beschreibungen die individuellen Charaktereigenschaften, das Verhalten, die erfolgreichen und die weniger erfolgreichen Bemühungen des zu Beurteilenden charakterisiert.
Allein die Existenz des Einzelnen – ohne den Bezug zu der erbrachten Leistung, ohne Bezug auf den geleisteten, sozialen Beitrag (und sei er noch so klein) – wird als etwas Positives betrachtet. Wären wir alle Einsiedler, die eine absolute Verantwortung ausschließlich für sich selbst haben, wäre ein solcher Denkansatz möglich. Besteht jedoch die zu betrachtende Menge aus mehr als 2 Personen, gelten andere Maßstäbe. In einem solchen Fall ist es hilfreich, mit Hilfe eines klaren, eindeutigen Maßstabs die gewünschte Richtung eindeutig vorzugeben. Selbst wenn eine erbrachte Leistung als unzureichend beziffert wird, muß sie nicht demotivierend angesehen werden, sondern kann statt dessen als motivierend angesehen werden.
Klare Worte helfen mehr als ein Schwall von Wörtern, die nur dazu gebraucht werden, „um den heißen Brei herumzureden“.
August 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

TMC – Denkanstoß: Lust auf Leistung
Bei der zivilen Nutzung der Atomkraft war Deutschland Weltspitze, bei der (Weiter-)Entwicklung des Autos hatte Deutschland die Nase vorne, wir gaben bei der Industrialisierung den Takt vor, in der Raketentechnik gaben wir den Takt vor, die Engineering-Leistung der deutschen Ingenieure wurde weltweit anerkannt – doch heute? Inzwischen wurden wir von den Chinesen, den Amerikanern, den Indern, ja von fast jeder anderen Nation nicht nur ein-, sondern überholt.
Statt dessen fokussierten wir uns neuerdings auf das Sozialverhalten – jeder Bürger mußte sich sozial verhalten, jedem Bürger wurde auf Kosten der Allgemeinheit etwas Gutes angeboten, man mußte nur wissen, welchen Topf man anzapfen konnte – und schon floss der Nektar. Ohne Rücksicht auf betriebswirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten wurden neue soziale Gut-Taten kreativ entwickelt und gefördert – der Sozialstaat (und damit automatisch der Beamtenstaat) wuchs ungebremst.
Nie wurden solche ökonomisch-sinnvollen und -wichtigen Fragen gestellt, wie:
- Können wir uns eigentlich eine solche Füllhorn-Gesellschaft leisten?
- Wer ist der wirklich Betroffene, der tatsächlich Hilfe braucht?
- Wie lange können wir uns einen solch ausufernden Sozialstaat noch leisten?
- Inwieweit haben wir uns vor Mißbrauch der sozial-sprudelnden Quellen effektiv und effizient geschützt?
- Gibt es eine Grenze des Sozialstaates?
Es muß doch mal die Frage erlaubt sein, wohin der deutsche Bürger sich entwickelt, wenn er durch den deutschen Staat verwaltet wird, wenn Leistungen ohne Gegenleistung verteilt werden, wenn der Staat auf alles eine Antwort hat? Wo bleibt bei einem übermächtigen (Sozial-)Staat die Eigenverantwortung des einzelnen Bürgers, wo bleibt der individuelle Freiraum, wie sieht die wohl-beschworene Freiheit des Bürgers aus, wie wird sich der individuelle Freiraum kreativ entwickeln können… Fragen über Fragen…
Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich – das heißt jedoch nicht, daß alle Menschen gleich sind, sondern daß jedes Individuum unterschiedlich ist, unterschiedliche Kapazitäten besitzt, verschiedene Eigenheiten pflegt und auch diverse Fähigkeiten erworben hat und dementsprechend individuell-unterschiedlich handelt. Könnte es denn auch sein, daß es Spaß macht, Leistung zu erbringen?
Juli 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

TMC – Denkanstoß: Die große Lüge: das Sondervermögen
Wurde hier die Wahrheit überstrapaziert?
Der Begriff „Sondervermögen“ wurde kreativerweise seitens der Bundesregierung eingeführt, um einen „Topf“ zu finden, mit dem man legal die Schuldenbremse umgehen konnte. Mit der Einführung des Titels „Sondervermögen“ wurde bewusst ein wissenschaftlich-falscher Begriff gewählt, da die faktische Realität des Schuldenmachens semantisch abgeschafft wurde. Durch diesen „Kniff“ wurde verhindert, dass der Regierung der Vorwurf gemacht werden konnte, die Schuldenbremse nicht einzuhalten.
Daß dadurch automatisch der Intransparenz „Tür und Tor“ geöffnet wurde, wurde billigend in Kauf genommen. Ferner wurde – da das Sondervermögen nicht den strengen Regeln einer Kontrolle durch den Bundestag unterliegt – die Möglichkeit geschaffen, eine zweckentfremdende Verwendung des Geldes zu erlauben.
Tatsächlich wurde durch diese kreative Neu-Konstruktion der Wortwahl etwas geschaffen, was vollkommen – auch für Politiker – neu ist und man sich erst langsam an das „Neuland“ herantasten mußte.
Nur eines muß deutlich gesagt werden: Das Sondervermögen ist kein Vermögen, sondern stellt Schulden dar.
Juli 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

TMC – Denkanstoß – # Bedrohung durch KI ?
Wenn ich etwas reparieren, etwas erreichen will, brauche ich beispielsweise einen Schraubenzieher oder einen Hammer. Gleich welches Handwerkszeug: es kann nicht alleine reparieren, sondern es braucht den qualifizierten und erfahrenen Menschen, der mit dem Werkzeug umgehen kann.
Das Gleiche beobachten wir im Umgang mit der KI: weder die Qualifikation (also ein Hochschulabschluß) noch die Erfahrung (gleich welche erfolgreiche Berufserfahrung) sind eine Garantie dafür, daß man sinnvoll mit der KI umgehen kann. Nur, wer allein schon “Berührungsängste” mit der KI (oder mit einem Hammer) hat, sollte bitte die Finger davonlassen.
M.M. ist die KI nichts anderes, als ein modernes Tool, ein innovatives Hilfsmittel, das Lösungsansätze auf der Basis statistischer Erfahrungswerte anbietet. Per se ist die KI nichts Schlechtes, nichts Verdammungswürdiges oder macht gar den Menschen überflüssig. Die KI ist ein Hilfsmittel, das eingesetzt werden kann oder nicht – es bietet Lösungsmöglichkeit und der Mensch entscheidet, welche vorgeschlagene Lösung er präferiert.
Die KI kann und sollte nicht entscheiden, dieses ist die Aufgabe eines qualifizierten und erfahrenen Menschen.
Juli 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

TMC – Denkanstoß – # Mehrheit – Minderheit
Aus mathematisch-betriebswirtschaftlicher Sicht ist es ein-eindeutig: Man teilt eine definierte Grund-Menge in einen größeren Teil (> 50 %) sprich die Mehrheit und in einen kleineren Teil (< 50 %) sprich die Minderheit ein. Streng wissenschaftlich kann noch in eine absolute Mehrheit, in eine einfache oder relative Mehrheit oder in eine qualifizierte Mehrheit unterschieden werden.
Aus sozialer Sicht gelten für die Mehr-/ bzw. Minderheiten andere Regeln und Gesetzmäßigkeiten: Hier gelten Worte zum Zwecke der Problem-Differenzierung, wie: “wichtig“, “weniger wichtig” bzw. “unwichtig” oder auch “sozial-notwendig“, “sozial-relevant“, oder “sozial-wünschenswert”, wobei es notwendig ist, den jeweils gültigen Maßstab (die Zielgruppe, welcher Zeitraum, Bedürftigkeit, etc.) eindeutig (und im Vorfeld) zu definieren.
Jedoch kann eine poltisch-bedingte Schwierigkeit dadurch entstehen, daß ein definiertes Problem aus rein-betriebswirtschaftlicher Sicht keine Relevanz hat (also ein Minderheits-Problem darstellt), jedoch das gleiche Problem aus sozialer Sicht als sozial-relevant eingestuft wird und damit eine sozial-basierte Mehrheit erlangt.
Damit ergibt sich automatisch die Problematik, welcher Sichtweise eine größere Relevanz eingeräumt wird: die soziale oder die betriebswirtschaftliche Sicht. Kein Mensch (und vor allem kein Politiker) möchte als unsozial, unkooperativ, als unsensibel oder als unmenschlich abgestempelt werden. Bei einer solchen Thematik noch rational-betriebswirtschaftliche Gründe gegen ein menschlich-sozial-verständliches Problem zu finden, wird schwierig sein.
Doch die Grenzen des sozial-basierten Wunschzettels (der übrigens automatisch wächst: “will ich auch haben” – mit den logischen Folgen eines stets-wachsenden Beamtenstaates) sind dann gegeben, wenn die Kosten des sozialen Füllhorns zu groß werden – also 50% der Staatseinnahmen überschreiten – es sei denn, der Staat bedient sich auch den “Vermögens-Rücklagen”
Juni 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

06 / 2026 Künftige Herausforderungen (10): “Marketing-Manager”
Die neuesten Entwicklungen zeigen sehr deutlich, daß in den künftigen Unternehmens-Organisationen neben den Menschen immer mehr Platz für die KI (Künstliche Intelligenz) und für (humanoide) Roboter eingeräumt wird.
Dieses “Dreigestirn” wird die Organisations-Struktur, werden die Unternehmens-internen aber auch die -externen Abläufe maßgeblich verändern und inhaltlich neu definieren.
Den Marketingmanager – ehemals verstanden
– als der “Macher” der Absatzmärkte
– als der “kreative Schaffer” des Unternehmens-Images
– als der “Kommunikator par excellence” mit den Märkten
– als der “Zauberer” des Unternehmensgewinnes
wird es in Zukunft nicht mehr geben – stattdessen gibt es dem Manager, den Menschen, der sich weltweit Daten aus den interessanten Märkten mit Hilfe der KI permanent und aktuell besorgt, der Tendenzen erkennt und mit Hilfe von statistischen Analysen wahrscheinliche Marktbewegungen definiert. Aus dem Daten-Dschungel erkennt der analysierende Manager sich abzeichnende Tendenzen oder Anomalien – dies basierend auf seinen Erfahrungen, seiner “Eingebung”, seiner Kreativität.
Somit ist eine enge Zusammenarbeit des Menschen mit seinem “Kollegen KI” absolut notwendig – der “alte” Marketingmanager hat ausgedient und aus dem Marketingmanager ist ein “Daten-Analyst” geworden.
Hierbei handelt es sich um einen Manager, der
+ die (internationalen) Märkte kennt
+ die Marktentwicklungen und -tendenzen versteht
+ die Unternehmens-internen Dienstleistungen und Produkte einordnen kann
+ mögliche Marktzugänge erahnt und herbeiführt
+ kreativ mit anderen Marktteilnehmern zusammenarbeitet
+ Wagnisse und Unwägbarkeiten beurteilen und eingehen kann
+ durchaus sich als ein “Zahlenfreak” versteht
+ vom Grund auf ein Optimist ist
Ein völlig neuer Denkansatz muß her!
Juni 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

TMC – Denkanstoß – # Weiß ist weiß und schwarz ist schwarz
Seit Donald J. Trump Präsident der USA ist, wird bei internationalen Abkommen stets von “Deals” gesprochen und diese gefeiert, als wären es Verträge, die das beidseitig anerkannte Ergebnis von erfolgreichen Verhandlungen seien. Doch nach dem Trump’schen Verständnis umfasst der Begriff “deal” bereits die Vorgespräche für die eigentlichen Verhandlungen (siehe die Gespräche zwischen den USA und dem Iran), solange Einigkeit darüber besteht, daß man miteinander redet. Worte, wie gemeinsames Verständnis, Absichtserklärung, Vorab-Gespräch, Übereinkunft, Verhandlung, Vertragsentwurf, abschließender bzw. bindender Vertrag sind für Donald Trump zu differenzierend, da nicht “schwammig” genug. Daher kommt es auch zu Interpretations-Schwierigkeiten, wie bei dem Stand der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA.
Vollkommen anders der Fall von Marius Borg Hoiby, der – obgleich in die verwandtschaftliche Nähe des norwegischen Königshauses gesellschaftlich platziert werden kann – wegen zwei Vergewaltigungen und weiterer Verfehlungen zu vier Jahren Haft verurteilt worden ist. Offensichtlich gilt in Norwegen der Satz: “vor dem Gesetz sind alle gleich” – egal welcher Stand, welchen Rang, welcher Name.
Die Ein-Eindeutigkeit ist gefragt: Klare Begriffe, die die faktische Realität beschreiben, sind das, was die Menschen mit Hilfe einer klaren und geltenden Aussage gerade in der heutigen Zeit (in der alles erlaubt zu sein scheint) dringend braucht.
Juni 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants

06 / 2026 Künftige Herausforderungen (9): “Einkaufs-Manager”
Die neuesten Entwicklungen zeigen sehr deutlich, daß in den künftigen Unternehmens-Organisationen neben den Menschen immer mehr Platz für die KI (Künstliche Intelligenz) und für (humanoide) Roboter eingeräumt wird.
Dieses “Dreigestirn” wird die Organisations-Struktur, werden die Unternehmens-internen aber auch die -externen Abläufe maßgeblich verändern und inhaltlich neu definieren.
Der Einkaufsmanager in der historischen Ausgestaltung ist derjenige, der “das Auge und Ohr” am Markt hat, der die besten Konditionen für das Unternehmen herausholt und der somit dazu beiträgt, daß ein betriebswirtschaftlich-gerechter Preis für das Produkt erzielbar ist. Ein typischer Spruch für diesen Sinn-Zusammenhang besteht darin, wenn deklariert wird, daß “…im Einkauf der Unternehmens-Gewinn bestimmt wird”.
Doch die Einkaufsmärkte werden immer größer und internationaler!
Die Konsequenz wäre, daß der Einkaufsbereich personell stets anwachsen würde, allein schon um den Bestimmungen des Lieferketten-Gesetzes zu entsprechen.
Diese Konsequenz wird aber in keinem Fall eintreten, wenn das Unternehmen sich auf seine beiden “Helferlein” fokussiert: die “KI” und den “Roboter”.
Um aktuelle Einkaufsmöglichkeiten wahrzunehmen, setzt das voraus, daß eine permanente Markt-, Produkt- und Preis-Beobachtung stattfindet. Dieses “Scamming” kann keiner besser als die KI: 24 – 365 werden die Märkte dauerhaft und automatisch analysiert, die Veränderungen registriert und dokumentiert – diese ohne Fehler, ohne krankheitsbedingte Fehl- oder Auszeiten.
Es können automatisch Bestellungen oder Storni bei vorher-definierten Markt-Bewegungen ausgelöst werden – der Einkaufsprozeß läuft verlässlich und ohne menschliche Einflüsse ab.
Juni 2026
Rainer V. Zimmek
Senior Partner
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TMC Trust Management Consultants
